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| Ausbildung von Pferdehaltern ist obligatrisch |
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Nicht nur die Hundehalter müssen sich gemäss der neuen Tierschutzverordnung ausbilden. Auch für die Haltung von Pferden, Ponys oder Eseln ist Ausbildung Pflicht. Das schweizerische Nationalgestüt SNG hat entsprechende Kurse ausgearbeitet und vom Bundesamt für Veterinärwesen anerkennen lassen. Bis dato sind es die einzigen Kurse, die neben der professionellen landwirtschaftlichen Ausbildung oder einer staatlichen, anerkannten Lehre im Pferdeumfeld, anerkannt sind. Seit in Kraft treten der neuen Tierschutzverordnung hat die Ausbildung von Tierhalterinnen und Tierhaltern an Bedeutung zugenommen. Neu wurde eine Ausbildungspflicht für die private Haltung ab 6 Pferden eingeführt („Sachkundenachweis Pferdehaltung“). Gewerbliche Pferdehaltung von mehr als 11 Pferden setzt eine pferdespezifische Berufs- bzw. Hochschulausbildung oder eine fachspezifische berufsunabhängige Ausbildung mit theoretischem und praktischem Teil voraus. Erweitertes Ausbildungsangebot des SNG Als Kompetenzzentrum für die Pferdehaltung und Zucht räumt das Gestüt der Aus- und Weiterbildung von Pferdehaltern einen immer höheren Stellenwert innerhalb seiner Aktivitäten ein. Auf Grund der neuen gesetzlichen Ausbildungspflicht für Pferdehalter hat das SNG sein Ausbildungsangebot erweitert und vom Bundesamt für Veterinärwesen als erste Institution in der Schweiz die Anerkennung zur Durchführung der obligatorischen Pferdehaltungskurse erhalten. Wie der Equigarde zusammengesetzt ist, wann Sie nur den Tageskurs absolvieren müssen und was Sie alles beim neuen Equigarde-Plus lernen, lesen Sie im März-Journal des WESTERNER.
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| 25.02.2010 |

| Wunden richtig behandeln |
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Blutende Stellen bedürfen nicht nur sofortiger Beachtung, sondern auch einer guten Beurteilung um die korrekte erste Hilfe zu leisten. Wie ernst die Lage ist, hängt von der Stelle der Wunde ab, aber auch wie tief diese ist, wie der Riss oder Schnitt verläuft und wie das Gewebe drum herum beschädigt ist. Was allen Verletzungen gemein ist, dass man diese reinigen sollte, um die Wunde von Fremdkörpern zu befreien. Um die Wundbehandlung erfolgreich zu gestalten, empfiehlt Dr. med vet. Craig Wood sechs Schritte: Der erste Schritt ist das stillen der Wunde. Arterielles Blut schnellt kräftig aus der Wunde und ist hell. Venöses Blut ist matter und fliesst zähflüssiger aus. Für nahezu alle Wundarten ist direkter Druck auf die Wunde ratsam, um die Blutung zu stillen Gazen eigenen sich besonders, um Druck auf die Wunde zu machen, bis die Blutung nachlässt. Drücken Sie hierzu mit der Hand die Gaze an. Falls das nicht geht, können Sie einen Druckverband anlegen, öffnen sie diesen aber sofort wieder, nachdem sie eine nachlassende Blutung festgestellt haben. Und ganz wichtig: Bleiben Sie ruhig, das Pferd kann 10 Prozent seines Blutes verlieren, ehe es kritisch wird. Bei einem durchscnittlichen Quarter Horse fliessen zirka 55 Liter Blut. Eine grosse Lache am Boden sollte sie daher nicht gleich in Panik versetzen. Einzig arterielle Blutungen gehen schnell voran und bedeuten daher sich zu beeilen. Die weiteren fünf Schritte, sowie zusätzliche Tipps entnehmen Sie der Märzausgabe 2010 des WESTERNER-Journals.
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| 24.02.2010 |

| Weltklasse Reiter und durchschnittliche Autoren |
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Die Buchreihe Western Horseman hat schon vor langer Zeit einmal ein Reining-Buch herausgegeben: Al Dunning erklärte dabei die Grundlagen des Reinings. Da sich dieser Sport in der Zwischenzeit massiv weiterentwickelt hat, sollten Shawn Flarida und Craig Schmersal ein Buch über Weltklasse-Reining machen. Das Resultat ist ziemlich ernüchternd. Zwei der dollarreichsten Reiner der Welt als Co-Autoren für den Reininsport, das klingt vielversprechend und lässt auf einige tolle Tipps und Tricks hoffen. Wer aus dieses Motivation heraus das Buch Worldclass Reining kauft, wird gründlich enttäuscht. Die beiden Stars verraten schon mal gar nicht erst grossartig viel. Die meisten Sätze sind derart oberflächlich und logisch, dass ein Mensch mit gesundem Menschenverstand selber darauf kommt. So wird zum Beispiel im Kapitel 'Circles' darauf hingewiesen, dass der Zirkel rund sein muss. Alles klar, Aber wer Hilfe erwartet wie der Zirkel rund geritten werden soll, der liest das ganze Kapitel vergebens. Und so verhält es sich mit vielen sicherlich richtigen Aussagen, die "Wir gelange ich dazu Strategie" behalten die Stars für sich. Viele gute Anweisungen was man sehen will, ohne viel Substanz im Bereich wie ich das erarbeiten kann. Ein weiteres Problem in diesem Buch ist der PR-Effekt, man kann nur mit einem Reining-Profi Pferde kaufen, halten und trainieren, das ist die Quintessenz aus dem Buch, das gar nicht erst versucht, dem Reining-Amateur zu helfen seinen Status zu verbessern. Etwas Positives gibt es aber durchaus auch noch zu berichten. Das Buch ist eine Sammlung vieler schöner Bilder der beiden Stars. Eben wieder schon fast ein wenig Promotion. Was sonst noch gut ist an diesem Buch und wie das Faktenblatt dieses Buches ausfällt, das erfahren Sie im WESTERNER-Journal März 2010.
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| 23.02.2010 |

| Zum ersten Mal eine Geburt im eigenen Stall? |
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Während dem die Freiberger-Züchter im Februar schon die meisten Fohlen erwartet haben, werden die meisten anderen Schweizer Züchter in den kommenden Wochen bange Stunden verbringen und hoffen, dass ihre Stuten gesunde Fohlen zur Welt bringen. Anbei ein paar Tipps für die letzten Momente vor der Geburt. Wenn die Stute breiter und breiter wird, wechselt Gang und Bewegung der Stute von leichtfüssig und edel zu plump und träge. Wir befinden uns in der beginnenden Phase der Hochträchtigkeit und so leid Ihnen die Stute dann auch tut, warten Sie mit dem Futter-Mehraufwand bis die Laktation einsetzt (Miilcheinschuss im Euter). Halten Sie Ihre Stute fit, Sie helfen ihr damit mehr für die bevorstehende Geburt, welche ein Kraftakt ist und ein gesundes, fittes Pferd voraussetzt. Sie sollten also nur in den letzten Wochen der Schwangerschaft die Nahrunsmenge etwas vergrössern, aber lediglich um den Faktor 1,3 gegenüber der täglichen Normalmenge. Am wichtigsten ist, dass die Stute genügend Mineralien und Spurenelemente erhält. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die das Stallklima. Ihre Stute passt sich der Umgebung an und versorgt das Kolostrum (Erstmilch) für das Fohlen mit den nötigen Abwehrkräften für die unmittelbare Umgebung. Sie sollten die tragende Stute deshalb genug früh in die Abfohlboxe tun, damit sie diese Abwehrkräte für das Fohlen aufbauen kann (zirka zwei Monate vor der Geburt). Was sonst noch alles wichtig ist und eine Checkliste für die Geburt entnehmen Sie der Märzausgabe 2010 des WESTERNER Journales.
Ein Artikel der AQHA über Kolostrum Milch (in englisch)
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| Cutting-Zuchtstute aus Alberta mit ihrem Fohlen. (Foto. Jacqueroud) |
| 19.02.2010 |

| Pferdisches aus der Werbung |
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Immer wieder nutzen Firmen in ihren TV-Werbungen die Pferde für ihre Zwecke. Eine der Marken, bei denen die Pferde in der Werbung sogar eine Hauptrolle spielen ist die US-Bierbrauerei Budweiser. Dieser Artikel soll mit Nichten Schleichwerbung sein. Er soll auch keineswegs diejenigen Firmen hervorheben, die Pferde zu ihren Nutzen in der Werbung hervorheben. Aber er soll eine Kampagne loben, die das edle und sanfte Gemüt unserer Pferde auf eine ganz besondere Art unterstreicht. Natürlich sind die Szenen vermenschlicht und überzogen, aber sie sind ein Tor für den Laien, die wunderbare Welt der Pferde zu erkennen. Das kleine Fohlen zum Beispiel, das versucht einen grossen Wagen zu ziehen, weil es seine grossen Brüder nachahmen will; und es erkt nicht, dass Pferde den Wagen von hinten stossen, um dem Sprössling ein Erfolgserlebnis zu schenken.
Mehr Geschichten und mehr zur Rasse der Clydesdale erfahren Sie im WESTERNER vom März 2010.
Hier geht's zu einem der TV-Spots
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| 18.02.2010 |

| Jane Savoie: Angst im Sattel abbauen |
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Viele Reiterinnen und Reiter bekommen es relativ schnell mit der Angst zu tun, wenn sie am Reiten sind. Ein Stück weit verständlich wenn man mit 500 Kilogramm Fluchttier unterwegs ist. Als Fluchttier sind die Pferde auch nicht immer durchschaubar. Das Pferd ist der sicheren Überzeugung bis dato nur überlebt zu haben, weil sein Fluchtinstinkt ihn immer gerettet hat. Pferde reagieren also oft triebhaft. Wie kann man also die Angst vor solchen Situationen in den Griff bekommen? Zuallererst muss sich der Reiter bewusst werden, dass sobald er Angst hat, er mit seinen Gedanken nicht in der Gegenwart ist. Vielmehr denkt der Reiter an das was passieren könnte in der unmittelbaren Zukunft. Wenn man ehrlich ist, waren 99 Prozent dieser Befürchtungen immer nicht eingetroffen. Und an diesem Punkt wollen wir einhaken. Aber wie das geht lernen Sie in der März-Ausgabe des WESTERNER.
Hier können Sie ein Audio-File von Jane Savoie hören |
| Jane Savoie. (Foto. pd) |
| 15.02.2010 |

| Ranch Roping: Der Hip-Shot |
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Pat Hooks: 'Ich fokussiere mich in diesen Zeilen auf einen einzelnen, alten, traditionellen Roping-Wurf. Ich nenne diesen Over The Hip (Über die Kruppe), womit das Gebiet definiert ist, wohin ich werfe. Die verschiedenen Kruppen-Würfe haben spezifische Namen, je nach dem wo die Kuh steht oder wohin sie läuft. Es gibt grob zusammengefasst drei Kruppen-Würfe: von rechts nach links, von links nach rechts und hinter der Kruppe. All diese Schüsse sind eine ausgezeichnete Wahl, wenn man Jährlinge fangen muss oder wenn ein Partner bereits den Kopf des Tieres gefangen hat. Es ist nicht der schnellste und effizienteste Wurf, aber einer der schönsten und fairsten für das Tier. Sie treffen die Hüfte genau gleich wie wenn Sie einen Kopf eines Tieres fangen würden. Das Seil liegt geöffnet über der Hüfte des Tieres. Dieser Wurf benötigt ein Loop (Öffnung im Seil) von zirka drei bis vier Meter. Die grösste Trefferwahrscheinlichkeit haben Sie bei einer Distanz von zirka vier bis fünf Metern Abstand. Denn diese Distanz gibt dem grossen Loop eine Chance zuerst an Höhe zu gewinnen, ehe es auf der Kruppe des Tieres landet. Für einen solchen Wurf braucht es sicherlich ein 50-Fuss-Seil (Poly-Rope mit einem Metall- oder einem traditionellen Rohhaut-Honda). Ein konventionelles Arena-Roping-Seil hat weder die nötige Länge, noch das nötige Honda für einen erfolgreichen Hip Shot. Wir die Würfe funktionieren und mehr über den Autor dieser Artikel, Pat Hooks, erfahren Sie im Journal des WESTERNER im Monat März 2010.
Hier geht's zu einem Video über Hip Shots
Hier geht's zur Webseite von Pat Hooks |
| Pat Hooks. (Foto: Hooks) |
| 12.02.2010 |

| Der Berner Western-Familien-Betrieb |
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Drei Personen, zwei Generationen. Obschon der Westernladen an der Hauptstrasse in Münsingen erst sein zehnjähriges Jubiläum feiert, hat sich bereits viel verändert und es wird sich noch viel verändern, wie Barbara, Sandra und Konrad Gerber dem WESTERNER erzählt haben. Grosse Kartons stehen vor dem Eingang. Koni Gerber ist mit einem Messer bewaffnet dabei, Sättel auszupacken. Drinnen im Laden ist jede Ecke genutzt und ehe ich eine Ecke mit den Augen abgefahren bin stellt auch schon Sandra Gerber einen Kaffee auf die Tresen. Barbara Gerber kommt soeben aus dem Stall herbei, noch schnell sich um die Pferde kümmern, ehe sie in der Wärme den Interview-Fragen des WESTERNER Red und Antwort steht. 'Es kommt eher selten vor, dass wir alle drei zusammen Zeit haben;' sagte denn auch Koni Gerber eingangs unseres Gesprächs. Er selber reist mit den Sätteln von Stall zu Stall, Sandra Gerber managt den Laden und Barbara Gerber arbeitet mit den Pferden. Die runde Zahl ist mehr als nur ein Geburtstag. Die Kapazitätsgrenzen des Ladens erreicht. 'Wir haben keinen Platz mehr, könnten aber noch viel mehr Sachen einkaufen und möchten den Kunden noch mehr Auswahl und noch mehr Artikel bieten,' bringt es Tochter Sandra auf den Punkt. Und was sich ändern wird und welches Pferd Barbara Gerbers' Passion ist, das alles erfahren Sie im WESTERNER des Monats Februar 2010.
Hier geht's zum Audio-Interview |
| v.l.: Koni Gerber, Barbara Gerber, Kaylee Mills (CAN), Sandra Gerber. (Foto: privat) |
| 10.02.2010 |

| Was ist eigentlich ein Wrangler? |
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In Zeiten des grossen Rindertreibens war der Wrangler mindestens so wichtig wie der Koch. Heute sind die Ranches eingezäunt, aber auf den grossen Anwesen, die nach wie vor hoch zu Pferd die Kühe treiben und hüten, den sogenannten Big Outfits, ist der Wrangler nach wie vor präsent. Eine alte spezialisierte Form eines Cowboys, ein Vielreiter. Auf den traditonellen Ranches wird die Gruppe der gerittenen Pferde, die all morgendlich hineingetrieben wird, noch immer Remuda genannt. Wie der Worlaut vermuten lässt, stammt das Wort aus dem spanischen vom Begriff remudero, was so viel bedeutet wie das Auswechseln der Pferde. Ein weiteres spanisches Wort ist auch cavvy eine Abkürzung für caballada, gemeint ist damit ebenfalls die Herde der gerittenen Pferde, der Begriff hat sich allerdings eher im Norden und auf der Prärie durchgesetzt, dort wo man auch nicht Mecate sagt sondern McCarty, gemeint ist aber genau derselbe Zügel aus einem einzigen Rope geknüpft. Ein Cowboy ist dafür verantwortlich am morgen die Herde hineinzutreiben, damit der Cowboss anschliessend die aufgestellten Pferde begutachten kann und diejenigen herausropen wird, die er für das Tagesprogramm einzusetzen gedenkt. Auf manchen Ranches ist hierfür ein Spezialist zuständig: ein Wrangler. Welche Anforderungen ein solcher Wrangler erfüllen muss und weshalb eine Jeansmarke ebenfalls so heisst ist die Titelstory des WESTERNER-Journals Februar 2010.
Werbespot der Firma Wrangler aus dem Jahre 1981
Werbespot der Firma Wrangler aus dem Jahre 2009 |
| Wrangler Tee Hunter der J-J Ranch (CAN) wartet auf das Team. (Foto: Taylor) |
| 08.02.2010 |

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