Short-News
Soeben angekommen, das Buch "The Cowboy At Work" von Fay E. Ward. Alles über den Cowboy-Job mit 600 Skizzen. Englisch, 262 Seiten für CHF 29.--. Zum Bestellen klicken Sie her
David Bolli ist der Schweizer Mister Country
David Bolli im Studio von Country Radio Switzerland. (Foto: Jacqueroud)
Wer Western reitet, tanzt Country. Und damit die Musik aus Nordamerika eine Schweizer Plattform erhält, hat David Bolli in wenigen Jahren grossartiges geschafft: Mit Country Radio Switzerland lanciert er eines der vielversprechensten Web-Radios überhaupt. Gut eingebettet in die liebliche Landschaft hoch über dem Zürichsee, ragt aus einem Quartier von Einfamilienhäusern ein Windrad im Old West Style hervor. Es ist der Vorbote, dass man nun vor dem seit 2008 betriebenen Sender Country Radio Switzerland steht. Ein vermeintlich kleiner Sender, mit umso grösserem Herzen. Zu verdanken ist das dem Initianten David Bolli. Der professionelle Radio-Moderator, den manch einer noch von Radio Munot Schaffhausen kennt, verfügt bald über 20 Jahre Erfahrung. Er kennt das Genre Country in- und auswendig. "Es ist mir wichtig, die ganze Breite von Country, ja sogar ein wenig darüber hinaus zu spielen,"erzählt er mir mit funkelnden Augen. Das Feuer das in David Bolli lodert, stellt die Power von Brooks & Dunn und das Gefühl einer Martina McBride Ballade schon fast in den Schatten. Egal ob moderner Country aus Nashville, Schweizer Künstler, alte Johnny Cash Ohrwürmer oder Bluegrass-Klänge, er spielt sie alle, er mag sie alle und er kennt sie alle. Gemeinsam sind wir stark ist ein Spruch der nicht nur in der Ehe gilt, sondern auch im Sport. David Bolli kann auf das Engagement und Herzblut seiner Gattin Beatrice Bolli zählen. Eine Frau, deren Gutherzigkeit schon zu hören ist, wenn Sie in ihrer eigenen Radio-Show "My Kind of County"einen Titel ansagt. In vier Jahren, seit es Country Radio Switzerland gibt, hat es David Bolli geschafft, 14 Moderatoren zu gewinnen, die die ganze Pallette an Country abzudecken helfen mit teils einzigartigen Radioshows, die man nirgens sonst findet. So zum Beispiel die Sendung von Rolf Schnyder als Songwriter, wo man neue Klänge entdecken wird, bevor sie wirklich bekannt werden. Oder etwa die Nashville-Legende Slam Duncan (USA) der das Neuste aus Nashville live aus Nashville bringt. Für die Cowboy-Freunde unter den Westernreiterinnen und -reitern gibt es eine spezielle Sendung, die sich der traditionellen Cowboy-Musik und den damit verbundenen Anektoden und Stories widmet. Sie heisst Cowboy-Country und erscheint jeden Monat. Mehr zu Radio CRS entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal Februar 2012.
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Als traditioneller Cowboy arbeiten - so schaffen Sie es
Der Wunsch auf einer echten Ranch mitzureiten ist beliebt; immer mehr Pferdefreunde setzen einen solchen Aufenthalt auf die Wunschliste. Höchste Zeit mit ein paar Klischees aufzuräumen, damit Sie nicht zu hart auf dem Boden der Realität landen. Traditionelle Ranches sind selten geworden. Solche die es vorgaukeln zu sein dageagen, schnellen regelrecht aus dem Boden. Es ist ein Markt entstanden, wo sich Leute schon fast verkleiden wenn ein paar Europäer kommen, die Pferde herauskramen, um nach dem Aufenthalt der Westernreiter wieder auf den Quad zu steigen und die Rinder motorisiert zu treiben. Und das nicht nur auf Guest Ranches, sondern auch auf solchen die explizit Westernreiter einladen. Auf der anderen Seite reisen auch etliche Personen mit falschen Vorstellungen an. Geprägt aus dem Westernreiten, wie wir es hierzulande kennen oder animiert aus Fernsehbildern. Beides ist vielfach eine Erfindung, eine Übertreibung oder eine Verherrlichung.
So steht am Anfang die Frage, was ist eigentlich eine traditionelle Ranch. Wie hebt sich eine solche von den anderen ab. Da gibt es ein grosses Merkmal von Mexiko bis Kanada: Man erledigt die Arbeiten an den Rindern zu 100 Prozent vom Pferd aus; egal ob es darum geht Salz für die Kühe zu verteilen, Bullen auszusortieren, Stacheldraht zu flicken, Kühen beim Kälbern zu helfen und vieles mehr. Die meisten Ranches werden nur noch einige Dinge mit einigen übrige gebliebenen Pferden erledigen; so etwa einfach das Branding. Wenn es aber darum geht die Kühe zu kontrollieren, ist es dann halt bequemer schnell mit dem Pickup über die ersten zwei Hügel zu fahren. Da unterscheidet sich die traditionelle Ranch von den übrigen. Es gehört zur Tradition und zum Stolz der Ranch, jeden Tag das Pferd zu satteln und die Tiere zu kontrollieren. Ein Indiz für eine traditionelle Ranch ist dabei sicherlich die Ausrüstung. Traditionelle Ranch-Sättel (meist Wade) mit wuchtigem Horn, hoher Cantle, hochkantige Buckaroo Stiefel und Chaps, Chinks oder Armidas fehlen auf keiner traditionellen Ranch. Eine Ranch ist nichts anderes als ein Rinder-Mastbetrieb. Auch wenn sich viele reine Ausbildunsställe Ranches nennen. Eine Farm hingegen hat nicht nur Tiere, sondern kultiviert auch Land. In dem Sinne erwartet Sie auf einer Ranch je nach Jahreszeit eine ganz andere Arbeit. Welche Arbeiten das sind, welche Voraussetzungen Sie selber mitbringen müssen und wie Sie selber eine solche Ranch finden können, das und mehr erfahren Sie im WESTERNER-Journal Februar 2012.
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Youtube-Videos mit Wow-Effekt
Der mexikanische Trick-Roper Tomas Garcilazo. (Foto: pd)
Die grösste Video-Plattform im Netz verzückt auch die Westernreiterei. Dank Youtube kommen wir in den Genuss von einzigartigen Künstlern unseres Genres, die in unseren Breitegraden noch wenig bekannt sind. Einige Fallbeispiele untermauern diese Unterhaltungsform. Die Beispiele sind bewusst so gewählt, dass sie uns ein Schmunzeln abringen oder uns Erstaunen lassen, was andere Horsemen mit ihren Pferden zu tun im Stande sind. Der Fokus liegt deshalb nicht auf Turnier-Leistungen, Zucht-Resultate oder gar Trainingsvideos, sondern auf dem Unerwarteten aus der etwas anderen weiten Welt des Westernreitens. Das volle Packet an Witz, Erstaunlichem und Unerwartetem liefert uns One-armed Bandit John Payne (USA). Der Cowboy aus Shidler in Oklahoma ist seit Jahrzehnten auf den grossen Rodeos in den USA und Kanada unterwegs mit einer kurzen Show, die es in sich hat. Sein momentanes Programm verblüfft, weil er nicht nur selber auf das Dach seines Hängers reitet, sondern auch gleich zwei Bisons hoch treibt. Und das alles notabene mit einem Maultier unter dem Sattel. Das ist witzig, das ist erstaunlich und diese Idee hat ihm in den vergangenen Jahren mehrmals den Titel des besten Rodeo-Acts eingebracht. Er stand auch schon in Las Vegas (USA) und auf den anderen grossen Rodeo-Arenen Nordamerikas. Früher zeigte er dieses Programm mit Pferden, Longhorns und Hunden, heute ist es sein Maultier und zwei Bisons. Youtube sei dank, können wir dieses Spektakel auch auserhalb der Rodeo-Szene geniessen. Mehr solcher Beispiele entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal Februar 2012.
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Yves Hirschy ist Sattelbauer und Cowboy aus Leidenschaft
Yves Hirschy in seinem Atelier. (Foto: Jacqueroud)
Er ist trotz seiner stattlichen Erscheinung kein lauter Mann. Er ist bodenständig ohne verschlossen zu sein. Er ist geachtet und geschätzt ohne dass er die Anerkennung sucht. Yves Hirschy ist ein Sattler und Hüter der alten Traditionen, der über seine Arbeit hinaus die Schweizer Westernszene beeinflusst. Es ist ein kalter Nachmittag, wie es ihn öfters gibt im Berner-Jura. Doch die klirrende Kälte weicht einer gemütlichen Wärme, wenn man den Shop und das Atelier von Yves Hirschy betritt. Und das ist nicht nur der Heizung zu verdanken. Der Sattler begegnet den Leuten stets mit einem Lächeln und der obligaten Frage nach dem Wohlergehen. Doch hat man bei ihm nicht das Gefühl es sei eine Floskel, sondern eine warmherzige und aufrichtige Begrüssung. Mit dem selben Herzblut hat sich Yves Hirschy auch der Kunst verschrieben, mit Leder zu arbeiten. "Ich bin ein Handwerker," sagt er bescheiden und umgeben von filigran verzierten Chinks und Sätteln. Auf das Wort Künstler reagiert er vorsichtig und sagt: "Künstler ist man nicht, sondern man wird es." Und in diesem Prozess steckt der blonde Mann, denn er hat bis dato zirka 50 Sättel gebaut. "Es braucht noch mehr Sättel und noch mehr Lernzeit, um einen eigenen Stil zu entwickeln," bleibt er bescheiden. Doch seine Augen verraten die Entschlossenheit, mit welcher er diesen Weg gehen wird. Für diesen Weg braucht es nicht nur das handwerkliche Geschick und den Willen, nein, es braucht auch eine solide Basis, auf welcher man aufbauen kann. Diese erste Lernzeit absolvierte Yves Hirschy in der Sattlerei von Daniel Hess in Montfaucon. Anschliessend spezialisierte er sich bei Pablo Ulli in Allmendingen. Diese Lernzeit komplettierte er mit einem halbjährigen Aufenthalt in Texas. Alles in allem ideale Voraussetzungen, um zurück in der Schweiz als Sattler anzufangen. Mehr über Yves Hirschy und einen Sattler-Tipp erfahren Sie im WESTERNER-Journal Januar 2012.
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This Week
Brevet
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07.-04. März 2012
Brevetkurs mit Tina Padovan
8223 Guntmadingen
pfeil Umfrage Februar

Passend zur Titelstory Februar 2012: Welchen Musikstil hören Sie vornehmlich?

Country und all seine Sparten
Querbeet ein wenig von allem
Pop- oder Rockmusik
Ich bevorzuge einen anderen Musikstil (Klassik, Jazz, House usw.)

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