Short-News
Folgende Gewinner/Innen erhalten je zwei Tickets für die BEA PFERD 2013: Stefani Minder aus Wyssachen, Livia Andrey aus St. Ursen, Giovanna Kaufmann aus Dänikon, Kurt Hardegger aus Biberen, Chantal Riem aus Niederwangen. Herzliche Gratulation und viel Vergnügen.
Lockerung für die Pferde im Raumplanungsgesetz
Das Parlament lockerte ende März die Bestimmungen für die Pferdehaltung. Konkret ergänzt der Nationalrat das Raumplanungsgesetz mit einigen neuen Artikeln, die helfen die Anforderungen der Tierschutzverordnung bessser umzusetzen. Der Missstand zwischen den Anforderungen auf seiten Tierschutz (BVET - Bundesamt für Veterinärwesen) und den Vorschriften seitens der Raumplanung (ARE - Amt für Raumplanung und Entwiklung) war für die Pferdefreunde schweizweit ein dauerndes Ärgernis. Salopp gesagt verlangte das BVET Bestimmungen die fast nur in der Landwirtshaftszone umsetzbar sind (Anzahl Stunden auf der Weide, Bewegungsfläche...). Auf der anderen Seite gestattete das ARE die Pferdehaltung in der Landwirtschaftszone nur bedingt. Diesen Missstand versuchte die parlamentarische Kommission für Umwelt Raumplanung und Energie zu ändern indem sie eine parlamentarische Initiative einreichte. Das war vor ziemlich genau einem Jahr. Peter Nussbaumer als Präsident der Kommission wollte noch etwas weiter gehen. Zwischen Ständerat und Nationalrat ist nun aber eine geringfügige Revision des Raumplanungsgesetzes entstanden, welche die Situation ein wenig verbessert.
Namentlich dürfen gewerbliche Pferdebetriebe in der Landwirtschaftszone toleriert werden, wenn die Futterversorgung überwiegend in Eigenproduktion geschieht. Für die hobbymässige Pferdehaltung werden Umnutzungen von leerstehenden ungenutzten Gebäuden für Pferdehaltung gestattet, wenn diese eine tierfreundliche Haltung gewährleisten. Neubauten werden dann bewilligt, wenn diese für eine tiergerechte Haltung notwendig sind (grösser als die gesetzlichen Mindestmasse). Aussenanlagen wie zum Beispiel befestigte Böden können genutzt werden, sofern keine baulichen Massnahmen notwendig sind und keine Auswirkungen auf die Umwelt entstehen. Mehr dazu entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal April 2013.
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Vorbildfunktion: Die Stone Ranch in Wegenstetten
Stone-Ranch Freilauf-Stall. (Foto: Jacqueroud)
Wenn man konsequent die natürlichen und sozialen Bedürfnisse der Pferde in den Vordergrund stellt, dann entsteht ein Stall wie derjenige der Familie Schreiber. Ein Vorzeigebetrieb auf allen Ebenen, insbesondere für die Tiere. Und erst noch einer, der sich dem Westernreiten, dem Horsemanship und den traditionellen Disziplinen unserer Reitart verschrieben hat.So erwartet den Besucher ein Stück Heile Welt in einer sanften Hügellandschaft. Die Bauten sind pferdeseitig im Ranch-Style gebaut, angefangen vom Eingang mit dem stilechten Schild der Stone Ranch mit den Kuhhörnern, über den mächtigen Auslaufstall der Pferde, über den Hofladen mit Bistroteil im Saloon-Stil mit waschechter Westernveranda und Schaukelstühlen, bis hin zum knorrigen Zaun des Reitplatzes. Und das alles notabene aus Holz. Diese klare Anbindung an die Ranch-Athmosphäre Nordamerikas darf sich die Stone Ranch leisten wie kaum ein zweiter Betrieb.Denn die Stone Ranch und die Gründelematt haben etwas, wovon die Schweiz normalerweise immer zuwenig haben: Platz. 60 Hekteren um genau zu sein. Diese Teilen sich zirka 30 Milchkühe, 20 Mutterkühe, 45 bis 50 Aufzucht-Rinder, 10 Freiberger-(Zucht)pferde sowie 20 Pensionspferde. Die Familie Schreiber schenkt allen Tieren ein maximales Platzangebot, klar aufgeteilt in den Rinder-Teil und die Pferde-Bauten.
Als ich auf der Stone-Ranch vorfuhr, schlenderte ich in der Mittagsruhe Richtung Kühe. Da lagen die Mutterkühe mit ihren Jungen auf grossen Liegeflächen im Stroh und liessen sich besonnen; der Stier schnupperte an den Kälblein und ein paar Kühe begaben sich in die gut gefüllten Fressstände.
Kaum ein Unterschied auf der Pferde-Seite. Der Stall scheint auf den ersten Blick halb leer. Aber das täuscht, weil die Pferde derart viel Platz haben, dass man zwischen den verschiedenen Liegeflächen, Fressständen und zweierlei Ausläufen nur da und dort ein Pferd sieht; jene nämlich, die in der Sonne dösen und nur ein Augenlid anheben, um zu erkunden wer denn da vorbei schlendert. Die Jungtiere hingegen, lassen sich von ihrer Neugierde besiegen und begrüssen den Fremdling Nüster voran. Mehr über diesen speziellen Hof entnehmen Sie dem Februar-WESTERNER-Journal 2013.
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Gangpferde-Gentleman: die Tennessee Walker
Die Popularität und die Nachfrage des Tennessee Walking Horse in seinem Heimatland hat während den letzten Jahren ein neues Kapitel der Pferde-Geschichte geschrieben. Den Stellenwert den das Pferd bei Horsemen und Pferdeliebhabern in allen Teilen Amerikas hält, ist zum grössten Teil auf das Temperament, den Charakter und die Gänge des Walkers zurück zu führen, der nun seit mehr als hundert Jahren in Tennessee zu Hause ist. Walker sind sehr beliebt weil sie freundlich, intelligent und leichtrittig sind. as Stutbuch der Walker wurde 1935 gegründet und 1947 geschlossen; die Rasse war jedoch schon lange vor dieser Zeit bekannt und geschätzt. Ihre eigentliche Entstehung läßt sich schwer genau datieren. Maßgeblichen Anteil daran hatte der um 1800 geborene Hengst JUSTIN MORGAN, dessen Blut sich bei allen nordamerikanischen Rassen wiederfindet. Schon im 18. Jahrhundert wurden Vollblüter, meist Hengste, aus England nach Amerika importiert, die den vorhandenen Landschlägen ihren Stempel aufdrückten. Besonders hoch im Blut stehende Nachkommen dieser Tiere finden sich im 1873 gegründeten amerikanischen Vollblutregister wieder. Die Verbreitung des Trabrennsports führte zur gezielten Zucht von Renntrabern (Standardbreds) und zur Gründung der U.S. Trotting Association 1879. Die Nachzucht der Standardbreds bestand aber nicht nur aus Trabern, sondern, - meist zur Bestürzung ihrer Besitzer, - auch aus hervorragenden Passgängern. Einer davon war ALLEN F1, ein Urahn des heutigen Walkers. Mit der Zeit etablierten sich auch Passrennen und heute existieren Standardbred Traber und Passer gleichberechtigt nebeneinander. Mehr über diese ansprechende Rasse entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal März 2013.
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Problemsport Pleasure
(Foto: Jacqueroud)
Lange glaubte man, das zweifelhafte Privileg der schlimmen Bilder und der Trainer, die zu junge Pferde zu extrem ausbilden, den Reinern vorbehalten. Als Westernfreunde wie wir alle sind, wissen wir, dass unlautere Methoden nicht disziplinenabhängig sind. Ja nicht mal unbedingt nur die Sportreiter betrifft. Personen, die aus meist zweifelhaften persönlichen Motiven Pferde missbrauchen, sind in allen Bereichen zu finden. Die Branche hat in den vergangenen und zukünftigen Monaten den Blick vermehrt auf den Pleasure-Sport gelegt. Wir erinnern uns: Cleve Wells als Trainer mit Weltklasse-Ruf ist vor vier Jahren in den Verruf geraten, weil eine Besitzerin ihr malträtiertes Pferd fotografiert hat. Bilder, die damals eine Protestwelle auslösten. Die bekannten Trainingsmethoden mit Kopf hochbinden, Rollkur und vielem mehr machten die Runde. Insbesondere wurde der Link zur Hyperflexion hergestellt; weil auf seiten der klassischen Reiterei genau diese unnatürliche Methode von Tierärzten angeprangert wird. Dass die Westernreiter auch Trainer haben, die solche Methoden anwenden, mit dem kleinen Unterschied, dass sie sich dann noch mehr bewaffnen was Sporen und Trense angeht, warf einen Schatten auf unsere Szene. Und da nun auch Veterinäre involviert waren, die mutig genug waren und nicht still blieben und ausreden suchten, um keine Kunden zu vergraulen, empfanden gewisse dieser Fachleute die Disziplin Pleasure als besonders gefährdet. Die Gründe hierzu sind vielfältig und sollen in den kommenden Zeilen aufgeteilt werden: Die Vorwürfe die in Fachmedien, an Seminaren und auch in Organisationen und Berufsverbänden laufen, sind happig: Der Universal-Grund ist und bleibt zum einen die frühe Anreitphase der Pferde, die im Pleasure mit von der AQHA gefeierten Prüfungen für zweijährige Pferde oder den dreijährigen an der Celebration in Europa. Des weiteren bemängeln die Experten den unnatürlichen Gang vieler Pferde und die damit verbundenen, verkrampften Positionen des Pferdes und die damit verbundenen Folgeschäden. Und dann die Trainingsmethoden vom hochgebundenen Kopf bis zum Verbot jeglicher Vorwärtsbewegung beim Pferd. Mehr dazu lesen Sie im WESTERNER-Journal März 2013.
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--Fehraltorf
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Baltschieder bei Visp VS
Reining
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23.-30. Jun. 2013
NRHA Germany Breeders Derby
Kreuth (GER)
pfeil Umfrage Januar

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Der Druck der Öffentlichkeit wächst. Immer mehr Stimmen fordern auch im Westernreiten eine Helmpflicht für alle. Wie sehen Sie das?


Ja ich begrüsse es, wenn generell jeder Reiter einen Helm trägt.
... (15.4 %)

Ich finde, jeder sollte selbst entscheiden dürfen, aber auch selber verantwortlich sein wenn was passiert.
... (51.2 %)

Zumindest für die Jugendlichen finde ich es ratsam.
... (23.1 %)

Nein ich bin ein überzeugter Gegner dieser Idee, getreu dem Motto wenn mein Pferd gut trainiert ist, brauche ich keinen Helm mehr.
... (8.8 %)

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