Das sind einige Themen im Juni WESTERNER

Foto: Horsefotograf.ch
Foto: Horsefotograf.ch

Rückblick

BEA Pferd 2019

 

Show und Spektakel im Westernsattel 

  

Die BEA Pferd feierte dieses Jahr ihr 30-Jahr-Jubiläum. Gratuliert haben auch viele WesternreiterInnen und machten dabei eine gute Figur. In Vorführungen, Rassenpräsentationen und Shows wurde gezeigt, wie vielfältig das Reiten im Westernsattel sein kann.

 

Die BEA/Pferd 2019 startete, ganz traditionell, am 26. April 2019 mit dem Western Day. Und mit «traditionell» darf man auch das Programm umschreiben, denn in verschiedenen Präsentationen drehte sich alles um die Basis und die Ursprünge dieser heute so beliebten Sparte. 

Den Auftakt machte Theres Spitteler mit einer Einführung ins Bosal-Reiten. Im Anschluss zeigte Dressurreiter Horst Becker auf, wie nahe sich Klassik und Western eigentlich sind. An der Mittagsrassenschau, in der sich jeweils alle ausstellenden Equidenverbände der BEA präsentieren können, zeigten SWRA & SPHA, welche Rassen sich eignen zum Westernreiten – nämlich fast alle. Zu sehen waren Paints, Quarter, Araber und Freiberger. Danach sprachen Sarah Matti und Tierphysiotherapeutin Rösmi Aeschlimann über Basisarbeit und Kommunikation. 

  

 

Sybille Kloser

Foto: Angelika Good-Müntener
Foto: Angelika Good-Müntener

Freizeit

Neu eröffnet

 

Swiss Mountain Trail in Salez

 

Wie der Phoenix aus der Asche – in Salez entstand innert weniger Wochen der neue und einzige Extrem Trail in der Ostschweiz. Wo vor sechs Wochen noch eine grüne flache Wiese war, sieht man nun auf dem ganzen Gelände Hügel, Brücken, Wippen und viele Baumstämme. Am 28. April 2019 feierte der Swiss Mountain Trail mit einem Tag der offenen Türe seine Wiedereröffnung.

 

Am Tag der offenen Türe spielte das Wetter nicht so mit wie gewünscht. Doch Michaela Schmidt – die Leiterin des Swiss Mountain und ihr Team trotzten dem kalten, nassen Wetter mit guter Laune und Freude. Der Öffentlichkeit sollte an diesem Tag veranschaulicht werden, dass ein Extrem Trail Parcour vorwiegend aus natürlichen Materialien erstellt wird. Das gegenseitige Vertrauen, die Partnerschaft, Ruhe und das nötige Feingefühl sind hierbei unerlässlich. Holzbrücken, Stege, Treppen, Engpässe, Wasser, Holzstämme, Steinstufen, Schluchten, Wippen und Hängebrücken sollen ruhig, fehlerfrei, mittig und trittsicher bewältigt werden.

 

 

Angelika Good-Müntener

 

Foto: Tom Oesch
Foto: Tom Oesch

Sport

Interview

 

Superhorse –
supervielseitig

 

Die Prüfung Superhorse stellt die Vielseitigkeit des Westernpferdes unter Beweis und ist eine Kombination mit Elementen aus den Disziplinen Trail, Western Riding, Ranch Riding und Reining. WESTERNER hat sich mit der dreimaligen Superhorse-Schweizermeisterin Nicole Schmid unterhalten.

 

Welches sind deiner Meinung nach die grössten Herausforderungen / Schwierigkeiten im Superhorse?

Da die Superhorse eine der anspruchsvollsten Prüfungen der SWRA/EWU ist, bedarf es eines guten und vielseitig ausgebildeten Pferdes. Die Wechsel der verschiedenen Elemente folgen sehr schnell aufeinander und die Pferde müssen sich locker und entspannt darauf einlassen können. Die Schwierigkeit liegt darin, das Pferd auf diesem hohen Niveau breit abgestimmt und vielseitig auszubilden, so dass es den ganzen Parcours möglichst entspannt und mit Elan absolvieren kann. Ein Pferd mit einem soliden Interieur hilft viel mit.

 

 

Karin Rohrer

 

 

Foto: z.V.G
Foto: z.V.G

Training

The Man of Trail

 

Finde deinen Trail-Rhythmus mit Tim Kimura 

 

 

Tim hat einige der schwierigsten Trail-Parcours für die grossen Shows entworfen. In diesem Artikel zeigt er uns, wie wir diese meistern können. 

 

Trail ist ein Tanz und lebt vom Rhythmus. Jeder gute Tänzer hat einen Choreographen, das gleiche kann man über einen Trailreiter sagen. Tim ist bekannt als Designer von Trail-Parcours, er ist aber auch der Choreograph und Tanzlehrer. Er erachtet es als seinen Job, dem Reiter zu zeigen, wie er den Rhythmus findet und in seinem Parcours tanzt.

 

Sein Ziel ist es, dass viele Leute in Trail showen. Er will, dass die Reiter den Trail lieben und lernen, sich konstant zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, entwirft er herausfordernde Trail-Parcours, welche den Reiter zum Denken anregen und (manchmal) auch zum Lachen bringen. Die Herangehensweise beim Entwerfen einiger der weltweit schwierigsten Trail-Parcours überträgt sich auch in die Kurse von Tim. Er will jedem Kursteilnehmer eine neue Sichtweise bieten, wie er diese herausfordernde Klasse meistern kann. Nachstehend besprechen wir sechs wichtige Punkte, die diesen Erfolg möglich machen.

 

 

Rebekka Blumer
Tim Kimura

 



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