Das sind einige Themen im November WESTERNER

www.expohorse.ch
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Event

 

Ganz im Zeichen der Pferdegesundheit

 

ExpoHorse 2017 mit Sonderschau  und Fachreferaten 

  

Vom 1. bis 3. Dezember setzt die ExpoHorse 2017 dieses Jahr ganz auf das Thema Gesundheit. Mit der Sonderschau «Pferdegesundheit» und den darauf ausgelegten Referaten, verspricht die Messe viel Fachwissen an die Besucher weiterzugeben. Zusammen mit über 6500 m2 Ausstellungsfläche und rund 130 Ausstellern aus allen möglichen Sparten des Pferdesports, werden diese ersten drei Dezembertage mit Sicherheit spannend und Abwechslungsreich.

 

Mit dem Umzug nach Zürich tritt die ExpoHorse in grosse Fussstapfen. Die jährlich stattfindende Pferdemesse, welche 2017 das erste Mal in der Messe Zürich gastiert, ersetzt damit – zumindest im Messebereich – einen Teil des scheidenden CSI Zürich. Ein Grund mehr mit neuen Ideen aufzuwarten. Auf über 200 Quadratmeter wird in Halle 1 der Messe Zürich erstmalig eine Sonderschau gezeigt. Dank der Unterstützung des Hufpflegeverbandes, dem Zahnzentrum Niederlenz und dem Tierspital Zürich, erhalten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit anhand von Tierpräparaten einen Eindruck über die Anatomie des Pferdes zu erhalten. Die Referate sind ebenfalls auf die Pferdegesundheit ausgelegt. Wer etwas über Ernährung, alternative Pferdemedizin oder auch spezifisch über das Pferdegebiss lernen möchte, bekommt während den drei Messetagen die Möglichkeit dazu.

 

Foto: Daniela Scheurer
Foto: Daniela Scheurer

Disziplin

 

Kommunikation
ohne Strick

 

Horse Agility

 

Horse Agility ist in dem Sinne keine neue Pferdesport-Disziplin und wird seit einigen Jahren praktiziert. Aber mittlerweile können Kurse und Workshops besucht werden. Es gibt Startmöglichkeiten an mehreren Turnieren und sogar eine Schweizermeisterschaft ist in Planung.

Grund genug, einen Blick auf das vielschichtige Training dieser Disziplin zu werfen und auf den Zahn zu fühlen, für welche Pferde sie geeignet ist. Um dies gleich vorne weg zu nehmen, Horse Agility ist für Equiden aller Rassen gedacht und hat zudem den Reitstil «offen». Einzige Voraussetzung ist eine gute Basis am Boden hinsichtlich des Grundgehorsams, damit keine gefährlichen Situationen entstehen. Denn das Pferd wird durch den Menschen nur durch Handzeichen, Körpersprache und stimmliche Kommandos durch den Parcours mit den verschiedensten Geschicklichkeitshindernissen geleitet. 

 

Solide Arbeit am Boden

Die Tiere sollen die verlangten Hindernisse grösstenteils selbstständig absolvieren, ohne Hektik und ohne auf den Menschen fixiert. Um einen ganzen Horse Agility Parcours harmonisch und in einvernehmlichem Teamwork bewältigen zu können, ist jedoch ein darauf angepasstes Training unumgänglich. Das A und O um mit Horse Agility anzufangen, ist eine gute Basisarbeit am Boden. Es macht keinen Sinn, sein Pferd frei arbeiten zu lassen, wenn es zum Beispiel noch am Strick zieht. 

 

von Karin Rohrer

Foto: Shutterstock.com
Foto: Shutterstock.com

Stallgasse

 

Pferde sind keine Kühe

 

Das erfolgreiche Geschäftsmodel «Pferdepension» und die damit verbundenen Herausforderungen

 

Der Bestand von Sport- und Freizeitpferden in der Schweiz steigt seit einiger Zeit jährlich um rund zwei Prozent. Seit der Revision des Raumplanungsgesetzes, setzen immer mehr Landwirtschaftsbetriebe in dicht besiedelten Gebieten zusätzlich auf die Pferdehaltung. Es ist wohl kaum ein Geheimnis, dass sich mit Pensionspferden Geld verdienen lässt, doch einfach verdientes Geld ist es mit Sicherheit nicht. Wohl einige Landwirte und Pensionsstallbetreiber haben es sich zu Beginn anders vorgestellt. Aber was genau ist das Geheimnis, erfolgreich einen Pferdepensionsstall zu führen?

 

Es reicht schon lange nicht mehr aus, einfach Pferdeboxen zur Verfügung zu stellen. Wer ein Pensionspferd in seine Obhut nimmt, übernimmt viel Verantwortung. Wird diese und die damit verbunden Pflichten nicht, oder nur teilweise wahrgenommen, kann es für den Einsteller sehr schnell, sehr teuer werden. Eine Unachtsamkeit, mangelnde Sicherheit oder unsachgemässe Betreuung aufgrund mangelndem Fachwissen, können unter Umständen zu einem Desaster führen. Hohe Tierarztkosten oder Schlimmeres kann das nach sich ziehen. Kein Wunder, werden die Tiere von ihren Besitzern gehegt und gepflegt.

 

von Andrea Fischer

 

 

 

Foto: RollArt.com
Foto: RollArt.com

Westerner testet

 

Faszienrolle im Test

 

Die gesunde Rollkur

 

Der Begriff Faszien wurde in letzter Zeit immer wieder zum Thema und rundherum schienen alle abgeklärt zu wissen, was Faszien sind und was es mit ihnen auf sich hat. Ich hatte erst mal ein grosses Fragezeichen. Bis ich mich an der AMERICANA, schon etwas müde vom Messebesuch, auf einer Rampe eines Trailers ausruhte und mich Melanie vom Stand gegenüber ansprach. Nach etwas Smalltalk erzählte sie mir etwas über ihr Produkt, der RollArt-Faszienrolle. Schon bald sass ich auf dem Hocker und Melanie bearbeitet meinen Nacken, Rücken und die Schultern mit einer Art Wallholz mit Rillen. Mein Gott tat das gut!

 

Zuerst die Gretchenfrage: Was sind Faszien?

Faszien kennen wir schon lange unter dem Begriff Bindegewebe. Es ist ein muskelähnliches Gewebe welches aus Kollagenfasern besteht. Faszien umspannen alle unsere Muskeln und Organe und vernetzen unsere Körperregionen untereinander. Faszien ermöglichen es uns kleine Körpereinheiten differenziert zu bewegen und sind aber auch für die Koordination verschiedener Muskeln und Muskelketten verantwortlich. 

Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Schichten von Faszien. Die oberflächlichen Faszien, die sich im Unterhautgewebe der meisten Körperteile befinden und aus lockerem Bindegewebe und einem Anteil Fettgewebe bestehen. Sie umschliessen unter anderem Drüsen, Organe und neurovaskuläre Leitbahnen. 

 

 



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